Das solltest du bei der sprachlichen Nutzung deiner Emails beachten

Wie viele Gedanken hast du dir bis jetzt über die sprachliche Nutzung von Emails gemacht?
Nicht so viele?

Dann lies den heutigen Impuls:
„Ich saß bereits im Auto und fuhr die Landstraße entlang, als ich noch immer an diese Email von heute morgen denken musste…“

Sie sind aus der Geschäftswelt nicht mehr wegzudenken. Fast jeder Austausch läuft über Emails. Wenn du es schaffst, dich mit deinen Zeilen in die Köpfe und die Herzen deiner Mitmenschen zu schreiben, nutzt du ein großes Potenzial von Emails. Sie sind schnell geschrieben… doch STOPP!!!

Genau darin verbergen sich die noch unbeobachteten Stolperfallen, die dir wichtige Türen verschließen können. Bedenke, dass Emails ebenso als sprachliche Visitenkarte dienen, wie eine Visitenkarte selbst.

Frage dich:
„Wie will ich bei meinem Emailempfänger wirken? Was will ich durch meine Email erreichen?“
Der Emailadressat liest deine Zeilen. Das erste, was er von dir wahrnimmt, ist die Betreffzeile. Wie gestaltest du diese?
Über die Wahl deiner Sprache in deinem Emailtext vermittelst du dem Empfänger einen Eindruck von dir. Über deine Sprachmuster erfährt er mehr über deine Persönlichkeit, Nuancen, die entscheiden können, ob er weiter mit dir in Verbindung stehen will oder die Kommunikation auf das Minimalste beschränken wird. 

– Wie soll dieser erster Eindruck aussehen?
– Nutzt du evtl. Weichmacher in deinen Emails?
– Brauchst du lange, ehe du sprachlich zum Punkt kommst?
– Holst du deinen Adressaten bereits in der Einleitung deiner Email ab?
– Schreibst du kurze oder lange Sätze?
– Vermischst du Aussage-, Frage- und Aufforderungssätze miteinander?

Hier gilt: Ausdruck schafft Eindruck. Sprache wirkt immer und zu jeder Zeit. Wörter die du nutzt, verraten viel mehr über dich, als du dir vorstellen kannst. Mit einer Email erreichst du viele Menschen in kurzer Zeit. Halte dich deshalb an ein paar kleine, jedoch wichtige Punkte. Überprüfe diese, bevor du eine Email abschickst:
– Sei sprachlich effizient
– Bilde kurze Sätze
– Gib dem Leser deiner Email ein sprachliches Bild
– Bringe deine Botschaft in Emails auf den Punkt.
– Nutze eine klare Sprache und aktivierende Wörter wie z.B.: erfahren, erkennen, bedeutungsvoll, attraktiv, erkennen…usw.

Mit professionellen Emails schaffst du es, vertrauensvoll und glaubwürdig zu erscheinen. Es macht einen Unterschied, wie du deine Emails sprachlich aufbaust. Nutze die Chance der Emails, um zu wirken und dich in die Herzen und in die Gedanken der Menschen zu schreiben.

Vermeide folgende Stolperfallen:
– Umgangssprache in einer geschäftlichen Konversation
– Sätze, die zu Konflikten führen können
– Vermeide Fehlinterpretationen durch eine unpräzise Sprache.

Beachte die Email-Struktur:
– Begrüßung
– Einleitung – Hauptteil – Schluss
– Handlungsaufforderungen
– Verabschiedung

Fazit:
Unterschätze die Wirkung von Emails NIEMALS und auf keinen Fall.

Erfahre in einem der nächsten Beiträge, was sprachliche und strukturelle „NO-GO’s“ von Emails sind.

Bis zum nächsten Mal,
deine Christiane